CareLit Fachartikel

Welche Effekte hat körperliche Bewegung auf das Krebsrisiko und auf den Krankheitsverlauf nach einer Krebsdiagnose?

Steindorf, K.; Schmidt, M.; Ulrich, C. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2011 · Heft 12 · S. 10 bis 16

Dokument
344274
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Steindorf, K.; Schmidt, M.; Ulrich, C.
Ausgabe
Heft 12 / 2011
Jahrgang 54
Seiten
10 bis 16
Erschienen: 2011-12-23 00:05:39
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Zahlreiche epidemiologische Studien zeigen, dass regelmäßige körperliche Bewegung das Risiko für Kolonkrebs überzeugend, für Endometriumund postmenopausalen Brustkrebs wahrscheinlich und für prämenopausalen Brustkrebs, Prostata-, Lungenund Pankreaskrebs vermutlich verringert. Das Ausmaß der relativen Risikoreduktion liegt zwischen 10 und 30%. Absolut gehen 9 bis 19% der häufigsten Tumore auf einen Mangel an hinreichender Bewegung zurück. Damit weist körperliche Bewegung als veränderbarer Lebensstilfaktor ein substanzielles Potenzial für die bevölkerungsbezogene Krebsprävention auf. Gegenwärtige Empfehlungen lege…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Brust Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz