Ermöglichen Medienberichte und Broschüren informierte Entscheidungen zur Gebärmutterhalskrebsprävention?
Neumeyer-Gromen, A.; Bodemer, N.; Müller, S.; Gigerenzer, G. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2011 · Heft 10 · S. 1197 bis 1210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Zervixkarzinomprävention hat mit Einführung und Empfehlung der neuen Humanen-Papillom-Virus (HPV)-Impfung im Jahr 2007 große öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Kann sich die Öffentlichkeit auf Basis der Auskünfte von Medien und Broschüren zur Zervixkarzinomprävention informiert entscheiden, ob sie an dieser teilnehmen will oder nicht? Um diese Frage zu beantworten, wurde von 2007 bis 2009 eine Medienanalyse zur HPV-Impfung (Gardasil®) und zum Papanicolaou (Pap)-Screening in Deutschland durchgeführt. Geprüft wurde hier, ob die Mindestanforderungen an die Vollständigkeit (Darlegung des Nutzens und Schadens de…