Klinische Behandlung von Gelenkknorpelschäden mithilfe autologer Vorläuferzellen
Steinwachs, M.; Waibl, B.; Niemeyer, P. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2011 · Heft 6 · S. 797 bis 802
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gelenkknorpelschäden haben praktisch keine Selbstheilungstendenz. Dies macht bei symptomatischen Grad-III/IV-Schäden (gemäß ICRS-Klassifikation) eine operative Therapie erforderlich. Die Anwendung knochenmarkstimulierender Techniken (Pridie-Bohrung, Mikrofrakturierung) lässt bisher nur einen mechanisch minderwertigen Faserknorpel entstehen. Eine minimal-invasive OP-Technik und ein geringer Kostenaufwand bleiben bei mittelfristig akzeptablen Ergebnissen die wichtigsten Gründe für ihre Anwendung. Für die Kombination von Mikrofrakturierung mit Biomaterialien (AMIC-Technik) konnte bisher nicht abschließend gezeigt w…