Möglichkeiten und Limitationen psychopharmakologischer Interventionen bei psychischer Komorbidität
Laux, G. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2010 · Heft 12 · S. 37 bis 45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Chronische körperliche Krankheiten sind vor allem mit Depressionen und Angststörungen assoziiert. Die Behandlung mit Antidepressiva und Stimmungsstabilisierern erfordert entsprechende Grundkenntnisse vor allem bezüglich Toxizität, Interaktionen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Indikationsrelevant sind unter anderem der Schweregrad der psychischen Störung, die Verfügbarkeit und Durchführbarkeit psychotherapeutischer Interventionen. Grundsätzlich ist vor dem Einsatz von Psychopharmaka die Optimierung der internistisch-neurologischen Medikation anzustreben, unverzichtbar eine psychotherapeutische Basisbezie…