Pharmakoepidemiologische Forschung mit Routinedaten des Gesundheitswesens
Andersohn, F.; Garbe, E. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2008 · Heft 10 · S. 1135 bis 1144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den letzten Jahren zeigt sich eine Zunahme an pharmakoepidemiologischen Studien, die auf Sekundärdaten in Form großer Gesundheitsdatenbanken zurückgreifen. Administrative Datenbanken nutzen Daten, die für die Abrechnung medizinischer Leistungen an den Leistungsträger übermittelt wurden. Arztbasierte Datenbanken verwenden stattdessen elektronisch gespeicherte Behandlungsdaten aus Arztpraxen. In beiden Fällen erfolgt die Erfassung von Verschreibungen und Krankheitsereignissen prospektiv. Je nach Datenquelle können in diesen Datenbanken Informationen zu demographischen Merkmalen, Lebensstilvariablen, ambulanten…