Ein Kommentar aus regulatorischer Sicht zum Beitrag: „Die Risikobewertung von Kanzerogenen und die Wirkungsschwelle, Teil I bis III“
Dieter, H.H.; Konietzka, R. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2006 · Heft 9 · S. 921 bis 925
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In seinem 3-teiligen Beitrag „Die Risikobewertung von Kanzerogenen und die Wirkungsschwelle“ legte Hans-Günter Neumann ausführlich dar, dass und warum das traditionelle Konzept der „Wirkungsschwelle“ zur Regulation von Stoffen mit kontinuierlichem, jedoch sehr flachem Dosis-Risiko-Verlauf (vgl. Stoffe der MAK-Gruppen 3–5) aus biochemisch-toxikologischer Sicht fragwürdig ist. Die angebotenen Alternativen (1)–(4) sind nach Ansicht der Autoren dieses Kommentars regulatorisch aber (noch) nicht immer praktikabel. Das ALARA-Prinzip (1) der technischen Vermeidung von Emissionen dort, wo sie entstehen, liefert keine sto…