CareLit Fachartikel

Endokrine Disruptoren in Lebensmitteln

Degen, G.H. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2004 · Heft 9 · S. 848 bis 856

Dokument
345704
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Degen, G.H.
Ausgabe
Heft 9 / 2004
Jahrgang 47
Seiten
848 bis 856
Erschienen: 2004-09-01 05:17:09
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Chemikalien mit östrogenartiger oder antiandrogener Wirkung (endokrine Disruptoren) stehen in Verdacht, die Entwicklung zu stören, die Fortpflanzungsfähigkeit zu mindern und möglicherweise die Entstehung bestimmter Tumore zu fördern. Die Hypothese ist biologisch plausibel, doch ein kausaler Zusammenhang zwischen der Einwirkung eines endokrinen Disruptors und adversen Effekten auf die menschliche Gesundheit ist bisher nur für das potente synthetische Hormon Diethylstilbestrol nachgewiesen. Unklar ist aber, inwieweit hormonell aktive Agenzien von vergleichsweise geringer Wirkstärke und in den Mengen, wie sie in Le…

Schlagworte

endokrine Disruptoren Lebensmittel Fortpflanzungsfähigkeit Tumore Diethylstilbestrol hormonell aktive Stoffe Risikoabschätzung Exposition Endocrine Disruptors Food Contamination Reproductive Toxicity Neoplasms Hormones Risk Assessment Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz