Endokrine Disruptoren in Lebensmitteln
Degen, G.H. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2004 · Heft 9 · S. 848 bis 856
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Chemikalien mit östrogenartiger oder antiandrogener Wirkung (endokrine Disruptoren) stehen in Verdacht, die Entwicklung zu stören, die Fortpflanzungsfähigkeit zu mindern und möglicherweise die Entstehung bestimmter Tumore zu fördern. Die Hypothese ist biologisch plausibel, doch ein kausaler Zusammenhang zwischen der Einwirkung eines endokrinen Disruptors und adversen Effekten auf die menschliche Gesundheit ist bisher nur für das potente synthetische Hormon Diethylstilbestrol nachgewiesen. Unklar ist aber, inwieweit hormonell aktive Agenzien von vergleichsweise geringer Wirkstärke und in den Mengen, wie sie in Le…