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Johanniskrautextrakt als pflanzliches Antidepressivum

Schulz, V. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2003 · Heft 12 · S. 1055 bis 1060

Dokument
345828
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Schulz, V.
Ausgabe
Heft 12 / 2003
Jahrgang 46
Seiten
1055 bis 1060
Erschienen: 2003-12-01 09:17:42
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Johanniskrautextrakte hemmen, ähnlich bestimmten synthetischen Antidepressiva, die Aufnahme so genannter Neurotransmitter wie Serotonin und Noradrenalin in die Nervenzellen des ZNS. Die Ergebnisse von 37 kontrollierten Doppelblindstudien weisen eine therapeutische Wirksamkeit bei Patienten mit leichten und mittelschweren Depressionen nach. Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass für diese Extrakte die Schwelle der Wirksamkeit für einzelne Symptome und Beschwerden, wie sie im Rahmen der depressiven Erkrankung auftreten, bei etwa 300–500 mg Extrakt pro Tag liegt. In der Dosierung von etwa 500–1.000 mg tä…

Schlagworte

Johanniskraut Antidepressivum Neurotransmitter Serotonin Noradrenalin Depression Therapie Nebenwirkungen Wechselwirkungen Extrakt Hypericum Antidepressive Agents Norepinephrine Drug Interactions Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz