Antikörper gegen impfpräventable Erkrankungen bei Schwangeren und deren Neugeborenen
Sauerbrei, A.; Prager, J.; Bischoff, A.; Wutzler, P. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2004 · Heft 1 · S. 16 bis 20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit 1990 hat sich in den neuen Bundesländern das Alter erstgebärender Frauen in die 2. Hälfte des 3. Lebensjahrzehntes verschoben. Dies könnte den Impfschutz der Schwangeren und Neugeborenen beeinflussen. Ziel der vorliegenden Studie war es zu prüfen, inwieweit das höhere Lebensalter der Frauen zum Zeitpunkt der Schwangerschaft den Antikörperschutz beeinflusst. Dazu erfolgte bei 290 schwangeren Frauen der neuen Bundesländer mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren und deren Neugeborenen die Bestimmung der Antikörper gegen die impfpräventablen Erkrankungen Diphtherie, Pertussis und Tetanus. Im Vergleich zu den…