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Kommentar I zum Fall: „Umgang mit medizinischer Indikation und mutmaßlichem Willen bei einem jungen Menschen im Wachkoma“

Seifart, C. · Ethik in der Medizin · 2024 · Heft 2 · S. 75 bis 78

Dokument
346100
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Seifart, C.
Ausgabe
Heft 2 / 2024
Jahrgang 36
Seiten
75 bis 78
Erschienen: 2024-02-06 14:23:48
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Ethische Entscheidungsfindungen bei Patient*innen mit chronischen Bewusstseinsstörungen müssen typischerweise in einem starken moralischen Spannungsfeld getroffen werdenFootnote 1. Das liegt daran, dass die Differenzierung, welche Form der chronischen Bewusstseinsstörungen vorliegt, mitunter herausfordernd und eine Prognose schwierig zu stellen ist. Insbesondere die Aussicht auf Wiedererlangen des Bewusstseins kann nur in Wahrscheinlichkeiten angegeben werden (Bender et al. 2015; Hirschberg und Giacino 2011). Andererseits ist nicht selten über die individuellen Präferenzen der Betroffenen bezüglich eines Zustand…

Schlagworte

medizinische Indikation Wachkoma ethische Entscheidungsfindung Patientenwillen chronische Bewusstseinsstörungen Therapieziel Schaden-Nutzen-Abwägung Lebensverlängerung individuelle Präferenzen normative Werturteile Consciousness Disorders Persistent Vegetative State Ethics Medical Decision Making Patient Consent