CareLit Fachartikel

Kommentar I zum Fall: „Prolongierte medikamentöse (palliative? ) Sedierung bei nicht behandelbarer Depression? “

Jentschke, E.; Schäfer, R. · Ethik in der Medizin · 2023 · Heft 11 · S. 549 bis 551

Dokument
346121
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Jentschke, E.; Schäfer, R.
Ausgabe
Heft 11 / 2023
Jahrgang 35
Seiten
549 bis 551
Erschienen: 2023-11-02 14:25:13
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Der zunächst einwilligungsfähige 81-jährige Patient mit einer rezidivierenden depressiven Störung entscheidet bei Aufnahme in einer psychiatrischen Abteilung, keine Medikamente, insbesondere keine Psychopharmaka, mehr einzunehmen. Zusätzlich stellt er die Nahrungsund Flüssigkeitsaufnahme ein und äußert einen Sterbewunsch. Nach mehrfacher psychiatrischer Exploration kann von einer refraktären Therapiesituation ausgegangen werden. Durch die Annahme auf Seiten der „Psychiatrie“, dass eine Verweigerung der Flüssigkeitsund Nahrungsaufnahme zum zeitnahen Versterben führt, ist der Patient aus nachvollziehbaren Gründen…

Schlagworte

palliative Sedierung Depression Patientenverfügung Symptomkontrolle Psychiatrie Palliativmedizin Therapiezieländerung Nahrungsverweigerung Palliative Care Sedation Patient Rights Terminal Care Psychotropic Drugs Ethik in der Medizin