CareLit Fachartikel

Kommentar II zum Fall: „Prolongierte medikamentöse (palliative?) Sedierung bei nicht behandelbarer Depression?“

Kayser, S. · Ethik in der Medizin · 2023 · Heft 11 · S. 553 bis 558

Dokument
346122
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Kayser, S.
Ausgabe
Heft 11 / 2023
Jahrgang 35
Seiten
553 bis 558
Erschienen: 2023-11-02 14:25:19
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Es gibt PatientInnen mit psychiatrischen Störungen, die aufgrund ihrer Störung schwere und anhaltende psychische Symptome (severe and persistent mental illness, SPMI) entwickeln. SPMI werden häufig definiert als eine chronische oder langanhaltende und schwere psychische Störung, die auch nach mehreren etablierten Behandlungsversuchen bestehen bleibt und zu erheblichen Funktionsstörungen im täglichen Leben führen (Ruggeri et al. 2000). Weitere Behandlungen bei SPMI sind möglicherweise nicht hilfreich oder verschlechtern sogar eine bereits schlechte Lebensqualität, z. B. durch unerwünschte Wirkungen der Medikation…

Schlagworte

palliative Sedierung psychiatrische Störungen Depression Lebensqualität Einwilligungsfähigkeit Ethik Sterbewunsch Palliativpsychiatrie Patientenverfügung Symptomkontrolle Palliative Care Patient Autonomy Ethics Medical Mental Disorders Terminal Care