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Terminale Sedierung im Sinne des niederländischen „Poldermodells“

Feikema, L. · Ethik in der Medizin · 2004 · Heft 11 · S. 392 bis 400

Dokument
346683
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Feikema, L.
Ausgabe
Heft 11 / 2004
Jahrgang 16
Seiten
392 bis 400
Erschienen: 2004-11-01 17:43:21
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

In der niederländischen Kultur werden komplexe moralische Probleme oftmals mit einem pragmatischen und prozeduralen Verfahren statt mit einem prinzipiellen Zugang angegangen. Die Debatte um Entscheidungen am Lebensende, die dem Sterbehilfegesetz von 2002 vorausging, ist ein Beispiel für diese Praxis. Auch die Befassung der Niederlande mit der „terminalen Sedierung“, die als neue Phase in der Diskussion um Entscheidungen am Lebensende betrachtet werden kann, folgt den Prinzipien des „Poldermodells“. Gesellschaftliche und politische Gruppierungen kooperieren, um eine gemeinsame Lösung zu finden angesichts der Tats…

Schlagworte

terminale Sedierung Poldermodell Lebensende Sterbehilfegesetz moralische Probleme gesellschaftliche Kooperation Terminal Sedation Euthanasia Decision Making Ethics Palliative Care Netherlands Ethik in der Medizin