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Aktive Sterbehilfe: Ungereimtheiten in der Euthanasie-Debatte

Ruß, H.G. · Ethik in der Medizin · 2014 · Heft 5 · S. 11 bis 19

Dokument
346834
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Ruß, H.G.
Ausgabe
Heft 5 / 2014
Jahrgang 26
Seiten
11 bis 19
Erschienen: 2014-05-01 18:08:54
ISSN
doi:10.1007/s00481-0
DOI

Zusammenfassung

In der Debatte um die Sterbehilfe wird oftmals eine Position vertreten, in der die sogenannte passive und indirekte Sterbehilfe akzeptiert werden, während zugleich die aktive Form zurückgewiesen wird. Das Problem besteht nun darin, dass zumindest einige der gängigen Argumente, die zur Verteidigung einer solchen Haltung vorgebracht werden, nicht schlüssig sind. Drei Typen von Fehlern werden untersucht. Erstens: Einige der Argumente, die gegen die aktive Sterbehilfe vorgebracht werden, untergraben, wenn sie ernst genommen werden, auch die befürwortete passive und indirekte Sterbehilfe. Dies gilt etwa hinsichtlich…

Schlagworte

aktive Sterbehilfe passive Sterbehilfe Euthanasie Patientenwille Dammbruchargumente empirische Daten Euthanasia Patient Autonomy Decision Making Ethics Medical Netherlands Terminal Care Ethik in der Medizin