CareLit Fachartikel

Zwangsbehandlung in den eigenen vier Wänden Zur rechtlichen (Un-)Möglichkeit aus österreichischer Sicht

Marlovits, M. · Psychiatrische Pflege · 2025 · Heft 3 · S. 33 bis 36

Dokument
347120
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Pflege
Autor:innen
Marlovits, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2025
Jahrgang 10
Seiten
33 bis 36
Erschienen: 2025-05-19 11:52:29
ISSN
2297-6965;2297-6973

Zusammenfassung

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hatte un längst über die Frage zu entscheiden, ob die der zeitige Regelung zu ärztlichen Zwangsmaßnah men, wonach diese ausschließlich – bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen – in einem Krankenhaus durch geführt werden dürfen (nunmehr § 1832, Abs. 1, Satz 1, Nr. 7 BGB) mit dem Grundrecht auf körperliche Unver sehrtheit vereinbar ist. Mit Urteil vom 26. November 2024 hat das BVerfG zu Recht erkannt, dass eine ausnahmslose Bindung der ärztlichen Zwangsmaßnahme an einen stationären Krankenhausaufenthalt unangemessen ist. In begrün deten Einzelfällen müssten Zwangsbehandlu…

Schlagworte

Zwangsbehandlung Grundrecht körperliche Unversehrtheit Psychisch-Kranken-Gesetz rechtliche Betreuer Selbstbestimmung psychiatrische Versorgung Österreich Bundesverfassungsgericht Krankenhausaufenthalt Coercive Treatment Patient Rights Mental Health Services Legal Guardianship Informed Consent Psychiatric Hospitals