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Meldungen darmpathogener Escherichia coli in Bayern während eines Ausbruchsgeschehens: ein Blick auf die Basis des Eisbergs?

Englund, H.; Heißenhuber, A.; Hautmann, W. · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 3 · S. 1 bis 1

Dokument
349380
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Englund, H.; Heißenhuber, A.; Hautmann, W.
Ausgabe
Heft 3 / 2012
Jahrgang 74
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2012-03-15 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Mitte Mai 2011 kam es zu einem Ausbruch von hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) in Deutschland, der durch den Intimin-negativen enterohämorrhagischen E.coli (EHEC)-O104-Stamm verursacht war. Ab Meldewoche (MW) 21 überschritt die Anzahl der gemeldeten EHEC-Fälle in Bayern das erwartete Niveau, aber nur ein Teil der Fälle konnte dem Ausbruch zugeordnet werden. Ein Anstieg der sonstigen darmpathogenen E.coli-Fälle (sdpEC), wie die Intimin-positiven enteropathogenen E.coli (EPEC), wurde auch beobachtet. Unsere Hypothese war, dass der HUS-Ausbruch zu einer vermehrten EHEC-Diagnostik geführt hat, die auch Intimin ein…

Schlagworte

EHEC HUS Escherichia coli Ausbruchsgeschehen Dunkelziffer Hospitalisierung Symptomdauer Diagnostik Intimin Bayern darmpathogene E.coli EPEC Enterohemorrhagic Escherichia coli Hemolytic Uremic Syndrome Disease Outbreaks Gastroenteritis