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Als Behinderung als Strafe Gottes galt Von Hameln nach England – Ausstellung erzählt die Geschichte des „Wilden Peter“
Göres, J. · Dr. med. Mabuse · 2025 · Heft 2 · S. 22 bis 24
Dokument
349687
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein nackter etwa zwölfjähriger Junge mit einem Stofffetzen um den Hals, krausen Haaren, verdrecktem Körper und herausforderndem Blick – das ist eine der wenigen Abbildungen, die den „Wilden Peter“ zeigen. Diesen Namen haben Bürger von Hameln dem Jungen gegeben, der dort im Jahr 1724 erstmals auftaucht. Woher er stammt und wie er aufgewachsen ist, bleibt im Dunkeln – Peter kann nicht sprechen. 300 Jahre später erinnert eine Ausstellung im Museum Hameln unter dem Titel „Von Hameln nach England“ an sein Leben und den damaligen Umgang mit behinderten Menschen.
Schlagworte
Wilder Peter
Behinderung
Strafe Gottes
Ausstellung
Hameln
England
Aufklärung
Pitt-Hopkins-Syndrom
historische Behandlung
geistige Retardierung
Child
Disability
History
Mental Disorders
Social Stigma
Social Isolation