Umstellungsosteotomien als Alternative für den operativen Gelenkersatz
Holz, U.; Schoenemann, B. · OP-Journal, Stuttgart · 1995 · Heft 9 · S. 144 bis 150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kniegelenksnahe Korrekturosteotomien finden ihre Anwendung, wenn Achsenfehlstellungen im Varusoder Valgussinne ursächlich oder beeinflussend für die Arthrose bestehen. die Kniegelenksschmerzen stellen dabei den wesentlichen Faktor bei der Indikationsstellung dar. Durch die Korrekturosteotomie (suprakondyläre Osteotomie oder Tibiakopfosteotomie) werden die Achsenverhältnisse begradigt und eine schmerzarme, mitunter schmerzfreie Gelenkfunktion erreicht. Auch wenn die Arthrose auf lange Sicht nicht aufgehalten werden kann, wird ein künstlicher Kniegelenksersatz um Jahre hinausgeschoben.