Gabe von Allopurinol mit schwerer Hautreaktion und Multiorganbeteiligung assoziiert.
Smakovic, S.; Paulmann, M.; Mockenhaupt, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2025 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patientinnen und Patienten mit Hyperurikämie beziehungsweise Gicht begegnen Hausärztinnen und -ärzten in ihrem Praxisalltag mit einer Prävalenz von bis zu 5,6 % (1). Urikostatika wie Allopurinol werden zur langfristigen Harnsäuresenkung nach mindestens einem Gichtanfall oder einer chronischen Gichtarthritis beziehungsweise renalen Harnsäuresteinen empfohlen. Worauf zu achten ist, wenn sich Patientinnen und Patienten unter dieser Therapie mit neuen Hautveränderungen in der hausärztlichen Praxis vorstellen, wird in der folgenden Fallserie dargestellt.