Inzidenz und Risikofaktoren für einen persistierenden Opioidgebrauch nach Operationen
Dreiling, J.; Rose, N.; Arnold, C.; Baumbach, P.; Fleischmann-Struzek, C.; Kubulus, C.; Komann, M.; Marschall, U.; Rittner, H.L.; Volk, T.; Meißner, W.; Schwarzkopf, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Risiko eines persistierenden postoperativen Opioidgebrauchs (PPOG) sowie der Zusammenhang mit der durchgeführten Operation sind für Deutschland noch unklar. Methode: Auf Basis von Abrechnungsdaten der BARMER haben wir eine bundesweite Kohortenstudie durchgeführt. Eingeschlossen wurden opioidnaive, nichtkrebskranke, erwachsene Patientinnen und Patienten mit stationären Operationen im Jahr 2018. Die Operationen wurden in 103 Gruppen eingeteilt. Ein PPOG wurde durch Opioidverordnungen zwischen den Tagen 1 – 90 sowie 91 – 180 nach der Entlassung definiert. Patientenbezogene Risikofaktoren wurden für…