Jährliche Zentrumsfallzahlen als Voraussetzung für die Nierentransplantation
Reimold, P.; Aksoy, C.; Beckmann, J.; Zacharis, A.; Groeben, C.; Karschuck, P.; Eisenmenger, N.; Geks, J.; Koch, R.; Flegar, L.; Huber, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Vorgabe einer jährlichen Mindestfallzahl gilt als wichtiges Instrument zur Sicherstellung optimaler Ergebnisse bei der Nierentransplantation (NT). In Deutschland fordert der Gemeinsame Bundesausschuss ein Minimum von 25 Fällen/Jahr (1). Grundlage ist ein postulierter kausaler Zusammenhang zwischen der Menge der erbrachten Leistungen und der Ergebnisqualität (2). Tatsächlich ist die Evidenzlage bei der NT hierfür widersprüchlich (3, 4, 5). Ziel unserer Studie war es, anhand der Qualitätsdaten der Transplantationszentren den gültigen Cut-Off-Wert von 25 Transplantationen/Jahr zu überprüfen.