Sollen Alzheimerkranke über ihre Diagnose aufgeklärt werden? Die Schweizerische Alzheimervereinigung informiert
Fachzeitschrift Heim, Wädenswil · 1995 · Heft 1 · S. 620 bis 621
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Verfasser dieses Artikels sind für eine offene Information des Patienten über seine Diagnose, aber sie sind auch der Auffassung, daß der Arzt jeden Fall individuell und ernsthaft prüfen muß. Besondere Beachtung muß man den psychiatrischen Komplikationen, wie Depression, Verfolgungswahn usw. schenken; diese können besondere Vorsichtsmaßnahmen nötig machen. Stichhaltige Argumente für oder gegen die Offenlegung der Diagnose werden sich, mit zunehmender Kenntnis, herauskristallisieren. Es ist anzunehmen, daß die Diagnosde in Zukunft immer präziser gestellt werden kann und daß die Möglichkeiten einer Prognose des…