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Verdacht auf Vakzin-assoziierte Hypophysitis mit zentralem Diabetes insipidus nach AZD1222-SARS-CoV-2-Impfung

Soll, D.; Heinz, R.; Mai, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 12 · S. 1 bis 1

Dokument
354989
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Soll, D.; Heinz, R.; Mai, K.
Ausgabe
Heft 12 / 2024
Jahrgang 56
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Ein 69-jähriger Patient stellte sich mit Polydipsie (Trinkmenge 6 L/Tag) und Polyurie (Miktionsfrequenz 1 ×/Stunde), die etwa zwei Wochen nach der zweiten AZD1222-Impfung begonnen hätten, zur weiteren Abklärung vor. Die endokrinologische Diagnostik ergab einen zentralen Diabetes insipidus und eine milde Hyperprolaktinämie, jedoch keine Störung der sonstigen hypophysären Hormonachsen in der basalen und dynamischen Testung. Nach Beginn einer Desmopressintherapie normalisierten sich Trinkmenge, Urinvolumen und Serumnatrium. Eine kraniale Magnetresonanztomografie zeigte den typischen Befund einer Hypophysitis. Diese…

Schlagworte

Hypophysitis Diabetes insipidus AZD1222 Impfung Hyperprolaktinämie Magnetresonanztomografie Desmopressintherapie lymphozytäre Infiltration Prolactin Vaccines Magnetic Resonance Imaging Desmopressin Deutsches Ärzteblatt