Teilreversible Immundefizienz nach In-utero-Exposition gegenüber Immunsuppressiva
Gössling, K.L.; Kobbe, R.; Boetticher, B.; Soura, S.; Borkhardt, A.; Wittkowski, H.; Schwab, M.; Kobbe, G.; Neubert, J.; Ghosh, S.; Laws, H.; Oommen, P.T. · Deutsches Ärzteblatt · 2023 · Heft 46 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Behandlung mit Immunsuppressiva betrifft auch schwangere Patientinnen. Die European League Against Rheumatism (EULAR) hat Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Immunsuppressiva in der Schwangerschaft herausgegeben; Azathioprin (n = 72) und Rituximab (n = 256) waren nicht mit erhöhten Abortoder Fehlbildungsraten assoziiert (1). Allerdings fehlen Langzeitdaten zur Auswirkung auf die kindliche Immunrekonstitution nach Exposition gegenüber diesen Substanzen (2). Wir berichten von drei Fällen von Rituximabbeziehungsweise Azathioprin-Exposition in utero, die zu teils reversibler, teils anhaltender Immundefizienz f…