Inzidenz und ambulante medizinische Versorgung von Patienten mit schlaganfallassoziierten spastischen Bewegungsstörungen
Rakers, F.; Weise, D.; Hamzei, F.; Musleh, R.; Schwab, M.; Jacob, J.; Alibone, M.; Günther, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2023 · Heft 16 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die schlaganfallassoziierte spastische Bewegungsstörung („post-stroke spasticity“ [PSS]) betrifft fast ein Drittel der Schlaganfallüberlebenden und ist eine der Hauptursachen für eine erheblich eingeschränkte Lebensqualität. Die deutsche Leitlinie zur Therapie des spastischen Syndroms (1) empfiehlt zur PSS-Behandlung ein multidisziplinäres Therapiemanagement, bestehend aus physikalischer Therapie als Basisbehandlung und, falls erforderlich, zusätzlichen antispastischen Medikamenten. Regelmäßige Injektionen mit Botulinumtoxin Typ A (BoNT-A) gelten im Regelfall als pharmakologische Erstlinientherapie. Aufgrund sys…