Intrakranielle Hypotension durch eine große thorakale Meningozele
Dibaj, P.; Haji, F.; Obermann, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2023 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 51-jährige Frau wurde wegen einer einige Minuten anhaltenden Diplopie ohne Abhängigkeit von der Blickrichtung stationär aufgenommen. Andere Symptome wie Kopfschmerzen beklagte sie nicht. Die körperliche Untersuchung ergab keine fokal-neurologischen Defizite, insbesondere lag keine Augenmotilitätsstörung vor. Die Bildgebung mithilfe der kranialen Magnetresonanztomografie (MRT) konnte nach Kontrastmittelapplikation ein meningeales Enhancement nachweisen (Abbildung a). Die Lumbalpunktion erbrachte einen Liquoröffnungsdruck von 0 mm H2O bei unauffälligem Liquorbefund (es lagen keine Hinweise auf eine Meningitis…