CareLit Fachartikel
Recht auf eigenen Tod? Die Sterbehilfe nach der neuen Rechtsprechnung des Bundesgerichtshofs
Debong, B.; Andreas, M. · Die Schwester Der Pfleger, Melsungen · 1995 · Heft 11 · S. 1028 bis 1030
Dokument
35804
CareLit-ID
Jahr
1995
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom13. September 1994 (1 StR 357/94) erneut über die Zulässigkeit der Sterbehilfe entschieden. Er hat in dieser Entscheidung sehr vorsichtig die Möglichkeit zum straflosen Abbruch der lebensverlängernden Behandlung bei entscheidungsunfähigen, aber noch nicht sterbenden Patienten eröffnet. Ausschlaggebend für die Zulässigkeit ist der ausdrücklich geäußerte oder der mutmaßliche Wille des Kranken. An die Ermittlung dieses Willens werden hohe Anforderungen gestellt.
Schlagworte
LEBEN
STERBEN
STERBEHILFE
PASSIVE
RECHTSWESEN
RECHT
URTEIL
RECHTSPRECHUNG
PATIENTEN
TÖTUNGSDELIKT
SUIZID
KRANKENPFLEGEPERSONAL
BEWUSSTLOSIGKEIT
VERHALTEN
ÜBERDOSIS
SCHULD