Langzeitunterstützung mit veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung bei Patienten mit COVID-19 – eine retrospektive Analyse des ECMO-Zentrums Regensburg
Wiest, C.; Philipp, A.; Lunz, D.; Steinmann, J.F.; Eissnert, C.; Kees, M.; Kieninger, M.; Dienemann, T.; Ritzka, M.; Schweiger, S.; Pross, A.; Fisser, C.; Malfertheiner, M.V.; Schneckenpointner, R.; Lange, T.J.; Schulz, C.; Geismann, F.; Foltan, M.; Schettler… · Deutsches Ärzteblatt · 2023 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In Deutschland wurden zur Behandlung des schweren Lungenversagens (ARDS) bei COVID-19 extrakorporale Lungenunterstützungsverfahren (veno-venöse extrakorporale Membranoxygenierung, VV-ECMO) in mehr als 200 Krankenhäusern bei > 3 000 Patientinnen und Patienten angewendet (1); die Sterblichkeit dieser Patienten war im Vergleich mit internationalen Registerdaten mit bis zu 68 % deutlich erhöht (1). Viele dieser Patienten benötigen eine Langzeit-VV-ECMO (> 30 Tage). Diese Patienten sind aufgrund der langen extrakorporalen Unterstützung und der damit verbundenen Komplikationen, die zu hohen psychischen Belastungen bei…