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Faktitieller intravenöser Drogen-Injektionszugang (Frankfurter Tunnel)

Rußwurm, M.; Edel, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 49 · S. 1 bis 1

Dokument
358502
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Rußwurm, M.; Edel, J.
Ausgabe
Heft 49 / 2022
Jahrgang 54
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Bei der körperlichen Untersuchung eines ehemals i.v.-Drogen-abhängigen Patienten wurde ein Hautkanal an der rechten Leiste identifiziert (Abbildung a), der sich bis zur Vena femoralis sondieren ließ, die nur noch von einer dünnen Hautschicht überdeckt war. Im Laufe der Suchterkrankung hatte sich der Venenstatus des Konsumenten zunehmend verschlechtert. Um langfristig einen sicheren Injektionsweg zu generieren, erzeugen manche Abhängige durch repetitive Inzision/Injektionen und kontrollierte Infektionen an der benannten Stelle eine dermale Retraktion, die bis zur Femoralvene führt (Abbildung b). Diese Retraktione…

Schlagworte

intravenöser Drogenzugang Hautkanal Vena femoralis Suchterkrankung dermale Retraktion Frankfurter Tunnel Notfalleinsatz Injektionsweg Drug Users Intravenous Drug Use Skin Femoral Vein Substance-Related Disorders Emergency Medical Services Deutsches Ärzteblatt