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Schweres Anfallsrezidiv infolge pandemiebedingter unzureichender Stimulatorkontrolle

Schulze-Bonhage, A.; Hirsch, M.; Coenen, V.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 31 · S. 1 bis 1

Dokument
359381
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schulze-Bonhage, A.; Hirsch, M.; Coenen, V.A.
Ausgabe
Heft 31 / 2022
Jahrgang 54
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der 45-jährige Patient leidet seit dem achten Lebensjahr unter einer genetisch gesicherten, progressiven Myoklonusepilepsie. Aktionsmyoklonien, durch Myoklonien eingeleitete Sturzanfälle und generalisiert tonisch-klonische Anfälle mit Statusneigung dominierten das Krankheitsbild und bestanden trotz pharmakologischer Kombinationsbehandlungen mit Benzodiazepinen, Valproinsäure, Phenobarbital, Zonisamid und Levetiracetam fort, bis 2011 eine Stimulationsbehandlung der vorderen Thalamuskerne begonnen wurde. Die thalamische Stimulation beeinflusste die Myoklonien kaum, kontrollierte jedoch über Jahre tonisch-klonische…

Schlagworte

Myoklonusepilepsie Anfallsrezidiv Stimulationsbehandlung Thalamuskerne tonisch-klonische Anfälle Corona-Krise Epilepsy Myoclonic Generalized Tonic-Clonic Deep Brain Stimulation COVID-19 Seizures Status Epilepticus Deutsches Ärzteblatt