Reduktion potenziell inadäquater Medikation bei älteren Menschen
Rudolf, H.; Thiem, U.; Aust, K.; Krause, D.; Klaaßen-Mielke, R.; Greiner, W.; Trampisch, H.J.; Timmesfeld, N.; Thürmann, P.; Hackmann, E.; Barkhausen, T.; Junius-Walker, U.; Wilm, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2021 · Heft 51 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Als potenziell inadäquate Medikation (PIM) werden Arzneimittel bezeichnet, die bei älteren Menschen ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis haben und für die es sicherere Alternativen gibt. Auf Basis der 2010 für den deutschen Arzneimittelmarkt entwickelten PIM-Liste (PRISCUS-Liste) wurde in der RIME-Studie (RIME, Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly) untersucht, ob eine spezielle Schulung und die PRISCUS-Karte zu einer Reduktion von PIM und unerwünschten Arzneimittelinteraktionen (IA) bei älteren Patientinnen und Patienten in hausärztlichen Praxen führen. Methode: Die d…