Mitochondriale Erkrankungen
Klopstock, T.; Priglinger, C.; Yilmaz, A.; Kornblum, C.; Distelmaier, F.; Prokisch, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2021 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Mitochondriale Erkrankungen gehören in ihrer Gesamtheit mit einem Lebenszeitrisiko von circa 1: 1 500 zu den häufigsten erblichen Erkrankungen, werden aber wegen ihrer extremen phänotypischen und genotypischen Heterogenität häufig nicht korrekt diagnostiziert. Methode: Selektive Literaturrecherche zu Klinik, Genetik, Pathogenese, Diagnostik und Therapie Ergebnisse: Krankheitsverursachende Defekte des Energiestoffwechsels sind bislang in > 400 Genen beschrieben. Nur ein kleiner Teil dieser Gene liegt auf der mitochondrialen DNA, die zugehörigen Erkrankungen werden maternal vererbt oder treten sporadi…