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Vom Handlungsdruck zur Begleitung in die innere Ruhe Onkologische Erkrankungen

Verres, R. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 1995 · Heft 12 · S. 2296 bis 2299

Dokument
36198
CareLit-ID
Jahr
1995
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Verres, R.
Ausgabe
Heft 12 / 1995
Jahrgang 92
Seiten
2296 bis 2299
Erschienen: 1995-12-25 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

In der onkologischen Medizin entsteht oft ein emotionaler Handlungsdruck, der den Arzt zur Übertherapie verleiten kann. Ein therapeutischer Aktionismus kann der Abwehr eigener unangenehmer Gefühle dienen, die man meist erwartet, wenn man dem Patienten die Grenzen der medizinischen Möglichkeiten klarzumachen versucht und dabei Angst oder Verzweiflung aushalten muß. Einengende Denkmuster können bei Patienten und Ärzten aufgedeckt werden: sie entwickeln sich erst in der konkreten Arzt-Patienten-Beziehung als gemeinsame Verleugnungsstrategie. Die Überwindung erfordert eine kritische Neubesinnung von Lebenschancen wi…

Schlagworte

MEDIZIN MEDIZINISCHES FACHGEBIET ONKOLOGIE BEWAELTIGUNG BEWAELTIGUNGSPROZESS KRANKHEITSBEWAELTIGUNG BEZIEHUNG ARZT-PATIENT Deutsches Ärzteblatt Köln