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Überschreitung der Kontaktnachverfolgungskapazität gefährdet die Eindämmung von COVID-19

Linden, M.; Mohr, S.B.; Dehning, J.; Mohring, J.; Meyer-Hermann, M.; Pigeot, I.; Schöbel, A.; Priesemann, V. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 46 · S. 1 bis 1

Dokument
363915
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Linden, M.; Mohr, S.B.; Dehning, J.; Mohring, J.; Meyer-Hermann, M.; Pigeot, I.; Schöbel, A.; Priesemann, V.
Ausgabe
Heft 46 / 2020
Jahrgang 52
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In der zweiten Welle von SARS-CoV-2 stiegen die Neuinfektionen stark an, während die Todesfälle im Vergleich zur ersten Welle geringer blieben. Diese Zunahme gefährdet die Eindämmung von COVID-19, da hohe Fallzahlen lokale Kipppunkte überschreiten können. Ein Kipppunkt wird erreicht, wenn die täglichen Neuinfektionen die Kapazität der Gesundheitsbehörden zur Testung und Kontaktnachverfolgung übersteigen. Dies führt zu einer erschwerten Kontrolle und einem erhöhten Risiko der Virusverbreitung, insbesondere unter Risikogruppen. Ein Zusammenbruch des Test-Trace-Isolate-Systems (TTI) kann bereits

Schlagworte

COVID-19 SARS-CoV-2 Kontaktnachverfolgung Gesundheitsbehörde Risikogruppen Neuinfektionen Kipppunkt Eindämmung TTI Infektionsketten Contact Tracing Health Authorities Risk Groups Infection Control Disease Outbreaks Epidemiology