Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid und Verordnung von Antihypertensiva
Mahfoud, F.; Enners, S.; Kieble, M.; Werning, J.; Laufs, U.; Millenaar, D.; Böhm, M.; Kintscher, U.; Schulz, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid (HCT) informiert über Sicherheitsbedenken, die im Oktober 2018 von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geäußert wurden. HCT ist eines der häufigsten verschriebenen Medikamente in Deutschland, mit 22 Millionen verordneten Packungen im Jahr 2017, wobei 95 % der Packungen die Größe N3 hatten. Die Bedenken beziehen sich auf ein dosisabhängig erhöhtes Risiko für dermale Basalzell- und Plattenepithelkarzinome. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Verschreibungsverhalten von