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Organspendepotenzial steigt trotz zunehmender Zahl dekompressiver Kraniektomien

Schulte, K.; Esser, G.; Borzikowsky, C.; Kolbrink, B.; Kunzendorf, U.; Feldkamp, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 31 · S. 1 bis 1

Dokument
364684
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schulte, K.; Esser, G.; Borzikowsky, C.; Kolbrink, B.; Kunzendorf, U.; Feldkamp, T.
Ausgabe
Heft 31 / 2020
Jahrgang 52
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Organspenden in Deutschland sind von 2010 bis 2019 um 28 % gesunken, was auf ein Erkennungs- und Meldedefizit möglicher Spender zurückzuführen ist. Trotz eines gestiegenen Organspendepotenzials in den letzten Jahren könnte die Zunahme dekompressiver Kraniektomien bei Patienten mit schwerem Hirnschaden eine Rolle spielen. Diese Eingriffe könnten dazu geführt haben, dass weniger Patienten einen irreversiblen Hirnfunktionsausfall erlitten, da sie entweder gerettet wurden oder an anderen Komplikationen starben. Daher könnten diese Patienten nicht als Organspender in Betracht kommen, was die

Schlagworte

Organspende Kraniektomie Hirnschaden Meldedefizit Krankenhausfälle Deutschland Organ Donation Craniectomy Brain Injuries Hospitals Medical Records Health Care Quality Access and Evaluation Deutsches Ärzteblatt