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Frühgeburtenrate in Deutschland – diese Zahlen gibt es nicht

Kramarz, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 29 · S. 1 bis 1

Dokument
364756
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kramarz, S.
Ausgabe
Heft 29 / 2020
Jahrgang 52
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Beitrag von Berger, Rath et al. zur Frühgeburtenrate in Deutschland weist auf eine fehlerhafte Darstellung der Zahlen hin. Die Autoren beziehen sich auf die Bundesauswertung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), das jedoch keine umfassenden Statistiken zur Geburtshilfe mehr veröffentlicht. Stattdessen werden nur Qualitätsindikatoren für geburtshilfliche Abteilungen bereitgestellt. Das IQTIG zählt die Frühgeburten nicht im Verhältnis zur Anzahl der Schwangeren, sondern lediglich die Frühgeborenen. Im Jahr 2017 wurden von 761.176 Geburten 66.730

Schlagworte

Frühgeburten Deutschland Risikobezogene Prävention ambulante Versorgung IQTIG Geburtshilfe Qualitätsindikatoren Frühgeborene Statistiken Gesundheitswesen Premature Birth Infant Newborn Quality Indicators Health Services Research Statistics