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Der Teufel steckt wie immer im Detail

Saling, E.; Lüthje, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 29 · S. 1 bis 1

Dokument
364760
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Saling, E.; Lüthje, J.
Ausgabe
Heft 29 / 2020
Jahrgang 52
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In der Behandlung asymptomatischer bakterieller Vaginose (BV) während der Schwangerschaft zeigen Metaanalysen, einschließlich einer von der Cochrane Collaboration, dass Clindamycin die Raten von späten Fehlgeburten und Frühgeburten signifikant senken kann. Entscheidend sind jedoch verschiedene Faktoren: der Zeitpunkt der Untersuchung in der Schwangerschaft, die Behandlung von Intermediärstadien (Nugent-Score 4–6), die genaue Therapie (Substanz, Dosis, Applikationsweg), die Überprüfung des Behandlungserfolgs sowie die Möglichkeit einer Wiederholung der Therapie, da die Rezidivrate der BV hoch

Schlagworte

bakterielle Vaginose Schwangerschaft Clindamycin Fehlgeburten Frühgeburten Metaanalyse Therapie Nugent-Score Rezidivrate Bacterial Vaginosis Pregnancy Miscarriage Premature Birth Meta-Analysis Deutsches Ärzteblatt