Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Antipsychotika – auch in der Palliativtherapie
Gahr, M.; Connemann, B.J. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die aktualisierte S3-Leitlinie zur Palliativversorgung von Patienten mit nichtheilbarem Krebs empfiehlt für die Behandlung von nicht tumortherapieinduzierten Übelkeit und Erbrechen vorrangig antidopaminerge Substanzen, wie Haloperidol. In zweiter Linie werden „Antipsychotika mit breitem Wirkspektrum“ genannt, ein Begriff, der in der Psychopharmakotherapie nicht weit verbreitet ist und keine weiteren spezifischen Medikamente außer Levomepromazin identifiziert. Die Diskussion in der Arbeit lässt jedoch einige wichtige Aspekte unberücksichtigt, was auf eine unzureichende Auseinandersetzung mit