CareLit Fachartikel
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: „Aus Fehlern lernen“ – Methämoglobinämie nach Überdosierung von Emla®-Creme bei einem Säugling
N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 19 · S. 1019
Dokument
365239
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 117 | Heft 19 | 8. Mai 2020 A 1019 Emla®(1) ist ein eutektisches Gemisch, das die Lokalanästhetika Lidocain und Prilocain enthält (Eutectic Mixture of Local Anaestetics, EMLA) (2). Die eutektische Mischung hat einen niedrigeren Schmelzpunkt (18 °C) als die Reinstoffe (Lidocain 67 °C; Prilocain 37 °C). Das Gemisch liegt bei Raumtemperatur daher als lipophile Flüssigkeit vor, wodurch die Resorption verbessert wird (3; 4). Lidocainund Prilocain-haltige Cremes
Schlagworte
Methämoglobinämie
Emla-Creme
Lidocain
Prilocain
Säugling
Überdosierung
Zyanose
Therapie
Risikofaktoren
Pulsoxymetrie
NADH-Cytochrom-b5-Reduktase
Hautanästhesie
Methemoglobinemia
Lidocaine
Prilocaine
Anesthesia