Perkutane Koronarintervention bei stabiler koronarer Herzkrankheit – Ist weniger mehr?
Figulla, H.R.; Lauten, A.; Maier, L.S.; Sechtem, U.; Silber, S.; Thiele, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In dieser Arbeit geht es um die Frage, welchen Nutzen die perkutane Koronarintervention (PCI) bei Symptomen von stabiler Angina pectoris oder beim asymptomatischen Patienten mit beim Screening nachgewiesener koronarer Herzkrankheit (KHK) – in der neuen Definition als chronisches Koronarsyndrom bezeichnet (CCS) – gegenüber einer optimalen medikamentösen Therapie (OMT) hat. Zudem soll geklärt werden, ob die derzeitige Indikationsstellung zur PCI bei CCS in Deutschland der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnis folgt. Methode: Es wird das pathophysiologische Konzept der KHK und der Ischämieinduktion a…