Häufigkeit, Komorbiditäten, Versorgung und Kosten des Reizdarmsyndroms
Häuser, W.; Marschall, U.; Layer, P.; Grobe, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Aus Deutschland liegen unzureichende Daten zur administrativen Inzidenz und Prävalenz des Reizdarmsyndroms (RDS) sowie zu Komorbiditäten, Diagnostik, Therapie und Kosten des RDS vor. Methode: Analysiert wurden Abrechnungsdaten einer Krankenkasse mit circa acht Millionen Versicherten. Ein RDS wurde durch die ICD-10 Codierungen K58. 0, K58. 9 und F45. 32 (ambulant-ärztliche Versorgung, ambulante und stationäre Behandlungen in Krankenhäusern) erfasst. Die kumulative Inzidenz des Jahres 2017 wurde durch Ausschluss von Versicherten mir der Diagnose eines RDS in den vergangenen zwölf Jahren bestimmt. Die…