Koronarangiografie mit Druckdraht und fraktioneller Flussreserve
Gaede, L.; Möllmann, H.; Rudolph, T.; Rieber, J.; Boenner, F.; Tröbs, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Circa 800 000 Koronarangiografien werden in Deutschland jährlich durchgeführt. Sie werden hauptsächlich genutzt, um Koronarstenosen zu identifizieren. Eine Revaskularisation ist in der Regel nur indiziert, wenn Koronarstenosen auch eine relevante Ischämie bewirken. Das ist aber angiografisch nicht eindeutig festzustellen. Die Druckdrahtmessung beziehungsweise die Messung der fraktionellen Flussreserve (FFR) ermöglicht es, die hämodynamische Relevanz von Koronarstenosen während der diagnostischen Koronarangiografie direkt zu ermitteln. Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed…