NOAK als alternative Therapieoption bei tumorassoziierter venöser Thromboembolie
Beyer-Westendorf, J.; Klamroth, R.; Kreher, S.; Langer, F.; Matzdorff, A.; Riess, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Krebspatienten haben im Vergleich zur Normalbevölkerung ein 4- bis 7-fach erhöhtes Risiko, eine venöse Thromboembolie (VET) zu erleiden. Unter Antikoagulation sind sie zudem häufiger von Blutungskomplikationen und VTE-Rezidiven betroffen. Patienten empfinden die Therapie mit niedermolekularen Heparinen (NMH) oft als belastend; circa 20 % brechen die Therapie in den ersten sechs Monaten ab. Methoden: Nach nichtsystematischer Literatursuche wurden interdisziplinär (Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Angiologie) Handlungsempfehlungen zur Therapie von tumorassoziierten Thrombosen mit nicht-Vita…