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Differenzialdiagnose hellroter Totenflecke

Schäffer, B.; Peschel, O. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 35 · S. 1 bis 1

Dokument
369965
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schäffer, B.; Peschel, O.
Ausgabe
Heft 35 / 2018
Jahrgang 50
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Ein Mann wurde leblos in seiner Wohnung aufgefunden, und aufgrund der ausgeprägten Totenstarre wurde keine Reanimation durchgeführt. Bei der Leichenschau waren die Totenflecke hellrot statt bläulich-livide, was auf eine Differenzialdiagnose hinweist. Hellrote Totenflecke können früh postmortal und bei Kälteexposition auftreten, jedoch auch bei Kohlenmonoxid (CO)-Intoxikation. Die Untersuchung der Nagelbetten hilft bei der Abgrenzung: Bei Kälte bleiben sie bläulich-livide, während sie bei CO-Intoxikation hellrot sein können. Typische „kirschrote“ Totenflecke sind erst ab einem CO-Hb-Wert von

Schlagworte

Totenflecke Differenzialdiagnose CO-Intoxikation Reoxigenierung Kälteexposition Leichenschau Totenstarre Nagelbetten Postmortem Changes Carbon Monoxide Poisoning Forensic Medicine Autopsy Death Livor Mortis Deutsches Ärzteblatt