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Lemierre-Syndrom nach Tonsillektomie

Quast, D.R.; Lotz, T.A.; Breuer, T.G.K. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 40 · S. 1 bis 1

Dokument
372457
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Quast, D.R.; Lotz, T.A.; Breuer, T.G.K.
Ausgabe
Heft 40 / 2017
Jahrgang 49
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Das Lemierre-Syndrom kann nach einer Tonsillektomie auftreten und ist durch eine akute Lungenschädigung gekennzeichnet. In einem Fall wurde eine Röntgenaufnahme des Thorax im Liegen angefertigt, die eine Totalverschattung beider Lungenflügel zeigt. Zudem ist ein positives Aerobronchopneumogramm zu erkennen. In diesem Zusammenhang wurde bereits eine vvECMO-Kanüle (venovenöse extrakorporale Membranoxygenierung) eingelegt, um die Atemfunktion zu unterstützen. Das Syndrom erfordert eine schnelle medizinische Intervention, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Schlagworte

Lemierre-Syndrom Tonsillektomie Lungenschädigung vvECMO Röntgenaufnahme Thorax Totalverschattung Aerobronchopneumogramm Lemierre Syndrome Tonsillectomy Lung Injury Extracorporeal Membrane Oxygenation Radiography Pneumonia Deutsches Ärzteblatt