Pharmakotherapie der chronischen Hepatitis-C-Virus-Infektion und Krebsrisiko
Wörns, M.; Galle, P.R.; Zeuzem, S.; Schirmacher, P.; Manns, M.; Vogel, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 35 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine dauerhafte Viruseradikation (SVR, „sustained virologic response“) infolge einer Interferon-basierten Therapie reduziert bei einer chronischen Hepatitis-C-Virus-Infektion langfristig deutlich die Inzidenz des hepatozellulären Karzinoms (HCC). Dies gilt auch für die Subgruppen der Patienten mit Leberzirrhose und für HCC-Patienten mit/ohne Zirrhose, bei denen mit kurativer Intention eine Resektion oder Ablation vorgenommen wurde. Aktuelle Publikationen haben bei diesen beiden Patientengruppen nach einer Therapie mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten (DAA) teilweise eine im Vergleich zur Inte…