Direkte orale Antikoagulanzien in der traumatologischen Notaufnahme
Maegele, M.; Grottke, O.; Schöchl, H.; Sakowitz, O.; Spannagl, M.; Koscielny, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 35 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Direkte beziehungsweise nicht Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (DOAKs) werden alternativ zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) zur Prophylaxe von Schlaganfällen/Embolien bei Patienten mit nichtvalvulärem Vorhofflimmern eingesetzt. Fatale Blutungen sind unter DOAKs seltener (nichtvalvuläres Vorhofflimmern: Odds Ratio [OR] 0, 68; 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI: 0, 48; 0, 96] und venöse Thromboembolien: OR 0, 54; [0, 22; 1, 32]). Bei 48 % aller Verletzten ist eine Notoperation oder eine frühzeitige operative Versorgung erforderlich, wobei Gerinnungsstörungen in der operativen Situation mit einer…