Tiefe Hirnstimulation bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen
Coenen, V.A.; Amtage, F.; Volkmann, J.; Schläpfer, T.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei der tiefen Hirnstimulation (THS) werden in einer stereotaktischen Operation Elektroden in das Gehirn eingeführt, um definierte Areale zu erreichen. Weltweit wurden bisher mehr als 150 000 Patienten mit ansonsten therapierefraktären Erkrankungen behandelt. Die gängigen Therapieindikationen sind Bewegungsstörungen, Epilepsie und einige psychiatrische Erkrankungen. Methode: Es wurde eine selektive Literaturrecherche durchgeführt in PubMed und der Cochrane-Library, unter Einbeziehung der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Ergebnisse: Im Vordergrund der Behandlung mit der THS stehe…