Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des trockenen Auges
Messmer, E.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das trockene Auge ist eine häufige Erkrankung mit einer global variablen Prävalenz zwischen 5 % und 34 %. Ein hyperosmolarer Tränenfilm sowie eine Entzündung der Augenoberfläche und Tränendrüse werden als Pathomechanismen diskutiert. Klinisch wird das trockene Auge in eine hypovolämische (Tränenmangel) und eine hyperevaporative Störung (erhöhte Verdunstung) eingeteilt. Methode: Selektive Literaturrecherche in PubMed sowie eigene klinische und wissenschaftliche Erfahrungen. Ergebnisse: Die Diagnostik umfasst eine detaillierte Anamnese, eine fundierte Spaltlampenuntersuchung sowie Zusatztests. Es wurd…